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Pipa
(Chinesische Laute) (Pipa Musik 1,
2, 3) Die Pipa ist die vier-saitige chinesische Laute. Dieses Instrument ist mehr als 2000 Jahre alt und ist technisch sehr schwierig zu spielen. Bereits in der HAN Dynastie (206 v. Chr.-220 n. Chr.) erfreute man sich am Hof der Pipa Musik. Während der SUI Dynastie (581-618 n. Chr.) kam die iranische Laute nach China und wurde mit der Pipa gemischt. Während der TANG Dynastie (618-907 n. Chr.) wurde sie zum Solo-Instrument, und später in den MING (1368-1644 n. Chr.) und QING (1644-1911 n. Chr.) Dynastien erhielt sie Einzug in Orchester als Begleitinstrument in der Oper. Ihr starker und resonannter Ton gib der Pipa einen breiten und noblen Ausdruck. Heutzutage ist die Pipa in China eines der bevorzugten klassischen Instrumente. Ihre reiche Bandbreite von Tönen erlaubt es ihr, eine grosse Palette von musikalischen Ausdrucksformen abzudecken. Das Repertoire ist hauptsächlich in zwei Stile unterteilt: den WEN style, ein lyrischer Stil, charakterisiert durch ein gemässigtes Spiel und den WU Stil, der sich durch ein kraftvolles, emotionsgeladenes, dramatisches Spiel auszeichnet.
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